Kaum eine Tageszeitung, die nicht an einem bestimmten Tag - meist ist es der Mittwoch - mehrere Seiten mit Kleinanzeigen enthält. Angefangen vom DJ, der seine Dienste für Feiern und Hochzeiten anbietet, über Vermietung und Verkauf von Wohnungen und Häusern, Verkaufsangebote für Autos, es gibt nichts, was sich nicht vermarkten ließe. In den meisten Zeitungen kosten die Anzeigen jedoch Geld.
Während Annoncierende früher - großes Interesse vorausgesetzt - meist den Überblick noch behalten konnten, denn in einer Region gibt es nur eine überschaubare Anzahl an Tageszeitungen und meist ist der Leser zu einem bestimmten Zeitpunkt nur an einer bestimmten Sparte der Veröffentlichungen interessiert, ist das seit der Verbreitung des Internets nicht unbedingt mehr so. Die Zahl der Portale, auf denen man Kleinanzeigen kostenlos veröffentlichen kann, ist immens. Kostenlos sind die Anzeigen, weil die Betreiber vor allem durch die Bannerwerbung oder andere Links verdienen. Dabei kann man die Suche sehr genau eingrenzen. Kleinanzeigen für eine ganz bestimmte Stadt, zum Beispiel Essen lassen sich nach beliebigen Kriterien filtern. Gibt man "Kleinanzeigen Essen" in die Suchmaschinen ein, dann landet man in wenigen Sekunden über 140 000 Treffer. Damit wird man kaum eine sinnvolle Suche starten können. Die Differenzierung durch weitere Suchwörter ist also dringend angeraten. Selbst wenn der Suchende ein beliebiges Portal heranziehen würde, dann werden ihm bis zu knapp 2 Millionen Kleinanzeigen avisiert. Geht man von 12 Rubriken aus, von denen man möglicherweise elf ausschließen kann, dann bleiben immer noch 200 000 Kleinanzeigen für den Autofreak, den zu suchenden Nachhilfelehrer, die zu findende gebrauchte Waschmaschine übrig. Erfolgreiche Sucher beschäftigen sich daher genauer mit den Vor- und Nachteilen bestimmter Portale: Wie ist es um die Aktualität der Angebote bestellt? Wie differenziert und spezialisiert sind die Rubriken?
Sehr viel leichter hat es derjenige, der eine Anzeige zum Verkauf oder auch zur Eigenwerbung schalten möchte. Mit wenigen Klicks kann er sein Angebot in einer Vielzahl von Websites veröffentlichen, die alle auf eine Stadt oder einen Großraum, so zum Beispiel Essen, verweisen. Für sie ist vor allem wichtig, dass sie auf eine gute Formulierung der Anzeige achten.